Alepposeife

SEAL

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Alepposeife, auch syrische Lorbeer-Seife genannt, ist eine in Aleppo hergestellte Seife aus 70% Oliven-Öl und 30% Lorbeer-Öl. Da die Seife ohne Farbstoffe, künstliche Aromen, Parfüme, Stabilisatoren oder andere synthetische Stoffe hergestellt wird, gehört die Alepposeife zu den Naturseifen.

Geliefert im praktischen Bio-Baumwollbeutel.

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Die Alepposeife gibt es generell in verschiedenen Öl-Verhältnismischungen, wir haben die wertigste und angenehmste Kombination aus 70% Oliven-Öl und 30% Lorbeer-Öl gewählt. Die Seife ist sehr mild und sanft zur Haut, brennt nicht, ist rückfettend und kann für die Reinigung von Haut und Haar verwendet werden.

Unsere Alepposeife wird von einer deutsch-syrischen Familie direkt aus Aleppo importiert und sorgt somit für dringend benötigte Finanzen in der kriegsgeschüttelten Gegend. Da uns die Seife von seinen Produkteigenschaften sowie der sozialen Komponente überzeugt hat, haben wir diese Seife ins Sortiment aufgenommen. 

Als Transportsäckchen nähen wir im Hause einen kleinen Beutel aus Bio-Baumwolle, welcher die Seife schützt. Dieser kann auch als Waschlappen und zur Aufbewahrung verwendet werden.

Tipp:
Verwenden Sie die Seife im Beutel unter der Dusche und seifen sie sich mit dem Beutel ein. Das geht wunderbar, der Baumwollbeutel hat ein leicht abrasives Verhalten und fördert die Durchblutung der Haut.

Material:

Seife: 70% Oliven-Öl, 30% Lorbeer-Öl

Beutel: 100% Baumwolle 

Gewicht ca. 210 g


Weitere Informationen: 

Ursprünglich handelt es sich bei der vergleichsweise milden, aromatisch-würzig duftenden sowie feinporig und schwach schäumenden Alepposeife um eine einfache Kernseife. Hergestellt wird sie seit vielen Jahrhunderten (möglicherweise seit dem 8. Jahrhundert nach Christus) von Seifensiedern in und um Aleppo (Syrien) während der „kalten“ Monate von November bis März. Heute wird der Großteil nach Europa und Ostasien als Naturkosmetikum exportiert, wobei sich das Geschäft als Folge des Bürgerkriegs in Syrien deutlich verringert hat.

Die traditionelle handwerkliche Herstellung läuft wie folgt ab: Über Bodenkesseln auf offenem Feuer wird Olivenöl bis zu drei Tage unter häufigem Rühren auf etwa 200 ° Celsius gesiedet. Zur Verseifung werden schrittweise Wasser und Soda-Asche zugeführt. Dabei wird das Olivenöl in Glyzerin und Natriumsalz aufgespalten. Kurz vor dem völligen Aussalzen wird das Lorbeeröl hinzugegeben, dessen Anteil üblicherweise zwischen zwei und 40 Prozent, selten bis 60 Prozent der Ölmenge variiert; dies erhöht die Festigkeit der Seife bei der späteren Trocknung, das feinporige Schäumen beim Kontakt und Verreiben mit Wasser sowie die rückfettende und antibiotische Wirkung beim Einsatz auf Haut und Haaren. Bei der Produktion werden je nach Rezeptur außerdem Heil- und Duftkräuter sowie Duftöle (z.B. Rosenöl) beigegeben. Nach dem Sieden wird die Sodalauge abgelassen. Anschließend wird die Seife solange mit frischem Wasser „gewaschen“, bis sie laugenfrei ist. Nachdem auch dieses Wasser abgelassen worden ist, bleibt die Seife zum Abkühlen und Entwässern über Nacht stehen. Die grüne Seifenpaste wird sodann dem Kessel entnommen und auf einer glatten, mit Folien ausgelegten Bodenfläche ausgekippt und geglättet. Mindestens 24 und bis zu 40 Stunden härtet und trocknet die Seife dort aus. Die ausgehärtete Masse wird danach in rechteckige Seifenstücke geschnitten. Nach dem Schneiden werden die Stücke mit einem traditionellen Prägestempel gesiegelt. Mit Zwischenräumen auf Holzpaletten gestapelt folgt eine sechs- bis neunmonatige luftige, trockene Lagerung, die neben weiterer Trocknung und Aushärtung bewirkt, dass die Seifenstücke außen oxidieren und so eine Patina mit einem hellen, honig- bis sandfarbenen Ton annehmen, während ihr Kern die ursprünglich grünliche Farbe im Wesentlichen beibehält.

Zur Körperreinigung, Hautpflege und Wundheilung verwendeten schon die alten Griechen und Römer die Lorbeerseife, die hohe Anteile an Linolsäure aufweist und reich ist an den Vitaminen A und E sowie an Mineralien wie Kalium, Magnesium und Kalzium. Vor allem durch das Lorbeeröl wirkt die Seife neben der Reinigung als Adstringens antibiotisch und antifungal auf die Haut, außerdem stimulierend und rückfettend. Medizinisch wurde sie insbesondere gegen Krätze, Läusebefall, Schuppenflechte, Nagelbettentzündung, Akne und Ekzeme (Neurodermitis) eingesetzt. Auch bei gewöhnlichen Insektenstichen und Schürfwunden sowie bei Prellungen, Verstauchungen und rheumatischen Beschwerden soll sie Linderung verschaffen. Des Weiteren wird sie zur Haarwäsche (auch Bartwäsche) und gegen Kopfschuppen angewandt.

Der pH-Wert der Seife, deren Fettsäuren ungesättigt sind und von der Haut an- und aufgenommen werden, liegt bei 8 und 9. Damit gehört die Seife zu den Produkten einer basischen Haut- und Haarpflege. Mitunter wird die Alepposeife auch zur Wäsche von Kleidung, zur Reinigung von Fell, Leder und Haushaltstextilien, zur Zahnreinigung oder als Rasierseife eingesetzt, ferner als Repellent gegen Insekten (etwa in Kleiderschränken). Bei trockener Lagerung zwischen 0 und 40 ° Celsius behält die Seife ihre Qualität über mehrere Jahre.

(Quelle wikipedia.de)

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Alepposeife

Alepposeife, auch syrische Lorbeer-Seife genannt, ist eine in Aleppo hergestellte Seife aus 70% Oliven-Öl und 30% Lorbeer-Öl. Da die Seife ohne Farbstoffe, künstliche Aromen, Parfüme, Stabilisatoren oder andere synthetische Stoffe hergestellt wird, gehört die Alepposeife zu den Naturseifen.

Geliefert im praktischen Bio-Baumwollbeutel.

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